• DIE TOUR DER TOUREN - RIO SIMON

DIE TOUR DER TOUREN - RIO SIMON

Samstag 6 Uhr. Die Unruhe und Aufregung läßt mich nicht mehr schlafen. Um 9 Uhr werden wir vom Hotel abgeholt. Wir fahren eineinhalb Stunden bis zu unserer Schlucht in Slowenien. Die Ausrüstung wird verteilt und es geht los. Wir machen uns auf den Weg zum Anstieg. Die Luft ist schwül, die Sonne zeigt kein Erbarmen. Es ist heiß – wir sind im Süden.

Die Tour der Touren – Rio Simon Samstag 6 Uhr. Die Unruhe und Aufregung läßt mich nicht mehr schlafen. Um 9 Uhr werden wir vom Hotel abgeholt. Wir fahren eineinhalb Stunden bis zu unserer Schlucht in Slowenien. Die Ausrüstung wird verteilt und es geht los. Wir machen uns auf den Weg zum Anstieg. Die Luft ist schwül, die Sonne zeigt kein Erbarmen. Es ist heiß – wir sind im Süden. Partisanensteige und abenteuerliche Steinbrücken Unsere beiden Guides Fredi und Gery sind zwei durchtrainierte Jungs. Sie erzählen uns beim Aufstieg einiges über die historische Landschaft. Es geht über alte Partisanensteige und abenteuerliche Steinbrücken. Zeitweise sind wir nur einen Steinwurf vom Canyon entfernt. Nach 40 schweißtreibenden Minuten haben wir es geschafft. Wir sind am Einstieg des Canyons. Nach einer ausführlichen Einführung durch unsere Guides geht es los. Herrlich blauer Himmel, glasklares Wasser – einer nach dem anderen folgt den Guide. Der zweite Guide ist der Schlussmann. Der erste Wasserfall Auf einmal der erste Wasserfall, ein kleiner, aufregender Sprung. Es kommen einige Abseiler und Wasserutschen. Bei den Wasserutschen setzen wir uns auf unseren Allerwertesten und los geht’s. Einer nach dem anderen rutscht im Wasser den Fels hinunter – 6 -7 Meter und landet in eine großen Badewanne. In diesem Rhythmus geht es weiter bergab. Unsere Guides halten inne. Vor uns fließt das Wasser in einer Ariesigen Rutsche nach unten – ein fantastischer Anblick. Die Guides erklären uns, dass dies die längste Rutsche des Canyon ist – 19 Meter. „Nervenkitzel pur – Wahnsinn pur“, die Knie zittern, ich will es und ich werde es wagen. Wenn ich das Gefühl beschreiben müsste, das ich während dem Rutschen empfand, wäre es vielleicht vergleichbar mit höchster Anspannung, Glücksgefühlen und dem Erlebnis eines großen Abenteurers (Indianer Jones) und eines Astronauten (Neil Armstrong) – also unbeschreiblich. Ich habe es geschafft. Der Blick nach oben macht mich stolz. Ich würde es wieder wagen. Unsere beiden Guides gratulieren uns allen zu unserer ersten Canyoning- Tour. Ich bin stolz. Nach einem Fußmarsch von 5 Minuten erreichen wir unsere Autos. Wir verstauen unsere Ausrüstung und fahren weiter zu unserem Camp. Nach einer Fahrzeit von 50 Minuten über Bergstraßen erreichen wir unser Camp in Italien. Gegrillter Fisch vom Lagerfeuer